24. Internationales K 70-Treffen 2010 in Drebber/Niedersachsen

Wir, Familie Kernke, wohnen im niedersächsischen Dorf Drebber, das zwischen den Flüssen Hunte und Weser liegt, in der Nähe des zweitgrößten Binnensees Niedersachsens, dem Dümmer. Vor vier Jahren hatten wir bereits beschlossen, hier das 24. K70-Club-Pfingst-Treffen 2010 auszurichten. Gut ein Jahr haben die Vorbereitungen dafür gebraucht. Doch es ist uns nicht leicht gefallen in dieser strukturschwachen Gegend ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Darum haben wir den besonderen Anspruch an das Treffen gestellt, dass es rundum ein Top-Event werden sollte. So haben wir Attraktionen gefunden, die herausragend sind. Damit stand das Rahmenprogramm fest. Früh begannen wir, für unser Treffen zu werben. Ein farbiges Programmheft wurde selbst entwickelt und gedruckt, Zeitungsartikel selbst geschrieben und Fotos für diese Veröffentlichungen geschossen, die Internetseite des K70-Clubs wurde mit einem entsprechenden Werbetext und einem Countdown versehen. Nach Übernachtungsmöglichkeiten wurde gesucht, ein Verpflegungskonzept erstellt, ein Partyservice engagiert, Bierzeltgarnituren gekauft und geliehen. Für den Treffpunkt des Treffens konnte unser Autohaus Am Esch in Barnstorf gewonnen werden. Potentielle Teilnehmer, auch, die uns bisher nicht bekannt waren, wurden aus dem Club-Mitgliederverzeichnis herausgefiltert und angemailt. Selbst unsere Nachbarn mussten von einem möglichen Parkplatzproblem und Trubel während des Treffens unterrichtet werden.

Einen Monat vor dem Treffen hatten sich insgesamt 81 Personen mit 32 K70 und 8 „Fremdfahrzeugen“ anmelden müssen. Für einige Attraktionen und das Verpflegungskonzept mussten wir diese Teilnehmerzahlen nämlich frühzeitig bereitstellen.

Am Abend des 21. Mai 2010, einem Freitag, war es dann soweit. Ab 18.00 Uhr traf das erste Dutzend Teilnehmer am Treffpunkt Autohaus am Esch in Barnstorf mit ihren Fahrzeugen ein. Darunter die Rodenbergs aus dem Westerwald, Uli Neumann und Partnerin aus Heide/Holstein, Wasmuths aus der Nähe von Paderborn, Bernhard Kramer und Partnerin aus Delbrück, Ehrengast Arne Kunstmann mit seinem NSU Ro 80 aus Hamburg, Markus Bormann mit Partnerin aus der Nähe von Verden und unsere Krügers aus Wismar. Gute zwei Stunden später, als die Sonne langsam verschwand, wurde es kühl und man entschloss sich einvernehmlich, zu uns zu fahren. Getränke und Sitzgelegenheiten lockten ebenfalls. Später am Abend stieß schließlich noch Familie Marquardt aus Seevetal und Familie Glatzel aus Memmingen/Allgäu dazu. Jos Sassen aus Holland meldete den Verlust seiner Windschutzscheibe infolge Steinschlags und verschob die Anreise auf den nächsten Morgen.

Für Samstagmorgen hatten wir dreißig belegte Brötchen bei unserem Edeka-Laden im Dorf bestellt. Nachdem diese weitgehend vertilgt waren, schritten wir gemeinschaftlich zur Tat: Aufsitzen und Fahrt nach Barnstorf zum Eröffnen des Treffens. Als wir um die Ecke bogen, bot sich schon ein buntes Bild vor dem Autohaus. Bis kurz vor 11.00 Uhr sammelten sich dort gut zwei Dutzend K70. Vom Autohaus überreichte man uns zur Begrüßung einen eigens für dieses K70-Treffen hergestellten Aufkleber. Eine Redakteurin der „Wochenpost“ stellte einige Fragen. Nach der persönlichen Begrüßung jedes einzelnen Teilnehmers begann ich, Programmhefte zu verteilen. Einen Club-Aufkleber, den ich in der dunklen Winterzeit erstellt und drucken lassen hatte, gab es noch obendrauf. Kurz vor Beginn des offiziellen Programms löste sich der Hochnebel auf und um Punkt 11.00 Uhr legte die Sonne einen strahlenden Glanz über die Fahrzeuge. Nach der offiziellen Begrüßung und einigen Worten des Ablaufs, setzte sich der Tross pünktlich in Bewegung.

Ich hatte für ein Kamera-Team gesorgt. Dieses Fahrzeug, unser roter VW Touran war eigens für diesen Zweck mit meinen kameravertrauten Kindern Sandra und Freund Mirco sowie Lukas (als Fahrer) und Freundin Samira besetzt. Die Fahrtrouten sowie günstige Kamerastandorte waren in der Vorbereitung abgesprochen.

Olivia, meine Frau, übernahm die Funktion des „Lumpensammlers“. Sie achtete in unserem schwarzen Audi A2 während des gesamten Treffens darauf, dass niemand verloren ging und war nahezu ständig in „Funkverbindung“ mit dem führenden K70.

Im geschlossenen Verband ging es nun über Twistringen (wo kurz vor dem Ortsausgang bei der Firma HANOWI noch ein silberner K70 stand!) Bassum, Syke nach Wachendorf. Wir hatten diese Sightseeingtour über die norddeutsche Tiefebene mit der, Vorbeifahrt am alten Rittergut des vor vier Jahren verstorbenen Showmasters Rudi Carell versehen. Lediglich ein paar immer Mäkelnde mussten natürlich ungefragt ihren Senf zu diesem Ort geben. Allen Anderen gefiel es hier einfach.

Einige Kilometer weiter erreichte der Konvoi dann das Niedersächsische Kleinbahnmuseum in Bruchhausen-Vilsen. Eigentlich war dort vereinbart, dass die Fahrzeuge auf einem reservierten Parkplatz stehen sollten – der Platz vor dem Bahnhof beherbergte jedoch ein Schützenfest. Nachdem alle K70 diesen abgesperrten Bereich passieren durften, bauten wir uns vor dem Bauhof auf. Als Organisator kümmerte ich mich um die Fahrkarten und einen Fototermin mit Dampflok.

Gegen 14.00 Uhr hatte die komplette Gesellschaft dann endlich in den am Bahnsteig bereitgestellten historischen Waggons Platz genommen. Unter viel Dampf und Rauch rumpelte der Zug an unserem K70-Parkplatz entlang in Richtung Asendorf. Anders, als es heute bei der Bahn der Fall ist, bestach die Fahrt mit diesem alten Zug durch ihre Beschaulich- und Langsamkeit. Durch den Schatten hoher Bäume oder entlang prächtig blühender Rapsfelder führten die deutlich unebenen und eher krummen Schienenstränge mal bergauf und bergab. Während der Fahrt konnte man im Freien auf der Plattform zwischen den einzelnen Waggons stehen. Mir flogen bei der Gelegenheit Asche und Glut von der Lok um die Ohren.

Nach etwa einer halben Stunde trafen wir schließlich im Zielbahnhof Asendorf ein. Die Lok wurde umgehängt und mit frischem Wasser betankt. Für uns gab es einen liebevoll restaurierten historischen Wismarer Schienenbus zu bestaunen. Einige Teilnehmer ließen sich ein Eis in der Sonne schmecken oder tranken einen Kaffee. Dann mahnte der Schaffner aber mit der Trillerpfeife zur Eile. Auf der Rückfahrt genehmigte ich mir im Speisewagen der alten Bahn eine Bockwurst und konnte mich über das Schild „Nicht in den Waggon spucken“ amüsieren. Als wir wieder in Bruchhausen-Vilsen eintrafen, machte der Schaffner uns auf eine Borgward-Werkstatt hinter dem Bahnhof aufmerksam. Also beschlossen wir, dorthin zu gehen. Leider konnten wir nur unsere Nasen an den Schaufenstern dieser Werkstatt plattdrücken. Ein Wagen stand jedoch vor der Halle und so wurde ein wenig gefachsimpelt.

Da wir beschlossen hatten, um 17.00 Uhr die Rückreise anzutreten, blieb jetzt fast eine dreiviertel Stunde Zeit. Von mehreren Seiten bat man um Verkürzung dieser Wartezeit und so arrangierte ich, dass wir gegen 16.45 Uhr aufbrechen konnten. Ich hatte eigentlich alle Beteiligten über diese Entscheidung unterrichtet – zwei Kinder hatten unser Aufbrechen jedoch wohl nicht bemerkt. Als sich der Konvoi in Bewegung setzte, stoppte nach einem Kilometer die Durchsage des „Lumpensammler“-Audi A2 am Schluß die Weiterfahrt. Da wir uns zufälligerweise direkt vor einer Tankstelle zum Warten aufstellten, nutzten einige Teilnehmer die sensationell günstigen Kraftstoffpreise zum Tanken. Endlich ging es weiter. Durch den bildhübschen Ortskern von Bruchhausen-Vilsen konnten wir nur mit 30 km/h fahren. Trotzdem hatte es am Konvoi-Ende Verluste von mehreren Fahrzeugen gegeben. Olivia folgte den Verlorengegangenen – doch leider ohne Erfolg. Die Geschwindigkeit und offensichtliche Zielstrebigkeit der „Flüchtenden“ ließ keine Verfolgung zu. Nachdem wir unseren Heimweg durch die Einsamkeit des Landkreises Diepholz fortgesetzt hatten, bogen wir schließlich in den Wajemanns Kamp in Drebber ein. Dort standen unsere verloren geglaubten Teilnehmer und winkten uns zu.

Außerdem wartete ebenfalls ein Redakteur des hiesigen „Diepholzer Kreisblattes“ auf mich. Eigentlich hätte ich mich um die Vorbereitungen zum Essen und um die Gäste kümmern wollen. Das Gespräch mit der Zeitung ist für das Treffen und den Club jedoch auch ein wichtiger Beitrag. Deshalb stand ich dem Zeitungsmenschen erst mal Rede und Antwort. Zuletzt bat er noch um ein Foto der ganzen K70-Schar.

Endlich konnte ich mich wieder dem Geschehen hingeben. Der beauftragte Partyservice brachte das Essen und schon bald wurde es etwas ruhiger – die Menge mampfte die bereit stehenden Spätzle, Geschnetzeltes, bunte Salate, Gemüse, Röstkartoffeln. Und es schmeckte richtig gut! Bei Bier, Alster, Cola oder Wasser saßen wir bis in die Nacht und unterhielten uns. Am Ende bescherte uns ein Zeitungsredakteur aus Osnabrück (die NOZ hatte aufgrund der Entfernung zu Drebber das Interesse am Treffen versagt) noch einen Blick in seinen K70-Fundus...wobei es natürlich um seltene Literaturfundstücke ging, die ich alle kurzerhand zur späteren Nutzung für die Vereinshomepage einscannte.

Der Sonntag begann vielversprechend. Meine erste Amtshandlung war: Brötchen holen. Und so enterte ich die dorfansässige kleine Bäckerei mit den Worten: „Moin, wollt' ihr heute früh Feierabend machen? Dann nehm' ich vierzig Brötchen“. Im gleichen Moment konnte ich aber das breite Grinsen der Bäckereifachverkäuferin wahrnehmen und folgte ihrem Blick in die Auslage: Berge von Brötchen. „Okay – ihr habt gewonnen!“

Nach dem Frühstück ging es in gewohnter Manier zum Treffpunkt am Autohaus. Wieder parkten dort schon eine Menge Fahrzeuge. Auch neue Teilnehmer hatten sich mit ihren Fahrzeugen eingefunden. So freuten wir uns über Dieter Heine aus Westerstede mit seinem weißen K70 in LS-Optik, die Familie Hemtschak aus Gröningen/Bördekreis mit ihrem frisch restaurierten weißen K70L (der auf der diesjährigen Techno Classica ausgestellt war) und auch Familie Sander aus Warmsen brillierte mit einem weißen Fahrzeug. Ebenfalls eingetroffen war auch das Ehepaar Neumann aus Delmenhorst (die beiden sind aus Altersgründen und Hobbyaufgabe nicht mehr im Club, haben sich aber sehr über die Einladung gefreut und sind ihr gern nachgekommen) und Tanja Haar aus Worpswede, die ihren K70 nicht mehr rechtzeitig von der Hebebühne bekommen hatte.

Pünktlich um 11.00 Uhr rollte unser marathon-metallic-farbenes Führungsfahrzeug vom Hof. Nach wenigen Kilometern meldete der „Lumpensammler“, dass sich die kleine Lina Hube auf dem Parkplatz in einer Autotür ganz fürchterlich einen Finger geklemmt hatte und der nun dringend gekühlt werden musste. Damit brachte dieser gequetschte Finger prompt den kompletten Konvoi zum Stehen und der Zeitplan musste durch den ganzen Tag um gut eine Stunde verlängert werden. Als es endlich weiterging, beschloss ich, das Programm unverändert durchzuziehen. Wir fuhren also Richtung Diepholz. In Falkenhard wurde der Ausfall der Lichtmaschine von Andre Marquardts K70 gemeldet: er fuhr zurück nach Drebber um mit seinem Campingbus nachzukommen. Unsere Tour führte uns nun zügig durch Diepholz, am Schloß vorbei, über die B51 nach Lemförde, dann nach Haldem, Levern, Rabber nach Barkhausen.

Nachdem die meisten Fahrzeuge auf den wenigen aber schattigen Plätzen vor den Dinosaurierspuren abgestellt waren, setzten wir uns die wenigen Schritte den Berg hinauf an einem lebensgroßen Dinomodell vorbei in Bewegung.

Oben angekommen gab es einige Dinosaurierfußabdrücke an einer steil aufragenden Felsplatte zu sehen. Der urzeitliche Grund des Meeres hatte sich im Laufe der millionen Jahre als Faltengebirge aufgestellt, deshalb die auffällige Lage.

Als wir wieder bei den zurückgebliebenen weniger Interessierten auf dem Parkplatz ankamen, wuchs dort wieder die Sorge um unseren nächsten Termin im Automuseum Melle. Wie weit es denn noch wäre, wann wir dort wohl ankämen, ob es sich überhaupt noch lohnen würde etc. Wir baten alle Teilnehmer zur Weiterfahrt wieder in ihre Autos zu steigen.

Im Tross ging es jetzt durch den historischen Ortskern von Buer. Dabei sollten alle Fahrzeuge durch das Tor einer alten Stadtmauer fahren – da es hier ein wenig verwinkelt zuging und die Teilnehmer zu viel Abstand ließen, gab es auch wieder Probleme. Als wir endlich, eine Stunde zu spät, in den Innenhof des Automuseums in Melle einbogen, begrüßte uns dort der Leiter des Museums Herr Rössler mit den Worten „...kein Problem, das kennen wir schon!“ Nach dem clubüblichen Parktheater stand der Hof gestopft voll mit unseren K70. Wir freuten uns außerdem über einen weiteren K70 mit Harry Thimm aus Celle.

Herr Rössler führte uns eineinhalb Stunden durch sein Museum und es war eine wahre Freude, seinen interessanten Ausführungen zu folgen. Die Zahl der Zuhörer schwankte währenddessen. Manche klinkten sich aus und erkundeten auf eigene Faust die Etagen, kamen aber später wieder dazu. Auch das Cafe fand zahlreiche Besucher aus unseren Reihen.

Schon eine Stunde nach unserer Ankunft fragte der nächste Tagesordnungspunkt, die Varus-Schlacht bzw. das Museum in Kalkriese telefonisch nach uns. Ich erklärte die Geschichte mit Linas geklemmten Finger und dem dadurch entstandenen Zeitverzug. Anbetracht dessen musste man dort umdisponieren – immerhin warteten dort drei Museumsführerinnen auf ihren Einsatz – und auf uns.

Ich sorgte für den Abzug vom Automuseum Melle, auch wenn es schwer fiel, Herrn Rössler zu stoppen. Doch er zeigte Verständnis und ließ uns ziehen. Eilends nahmen wir unseren Weg nach Kalkriese auf. Dabei kamen wir durch die Meller Berge, was vielen Teilnehmern aufgrund der vielen Kehren,Kurven und Höhenunterschieden („wie in den Alpen“) gut gefiel. Schließlich kamen wir hinter Bad Essen und Wehrendorf wieder im „platten Land“, der norddeutschen Tiefebene an. Nun beschloss ich doch, ein bisschen unserer geplanten Tour zu streichen. Statt über Ostercappeln fuhren wir also direkt nach Kalkriese.

Dort angekommen fielen die K70-Lenker erst mal wieder durch wirres Herumkreuzen auf dem Parkplatz auf. Den Fahrzeugen aus der Führung konnte die Masse nicht einfach folgen – man musste eigene Wege finden...um letztlich doch festzustellen, dass die Vorausfahrenden bereits einen vernünftigen Parkplatz gefunden hatten.

Die Führung durch das Museum war recht interessant. Bei der Varus-Schlacht soll es sich um ein Gemetzel zwischen Römern und Germanen gehandelt haben, bei der die faktisch überlegenen Römer von den barbarischen Germanen durch eine Guerillataktik eine katastrophale Niederlage erlitten hatten.

Der Heimweg verlief über Vörden, durch die Dammer Berge nach Damme und Steinfeld, Diepholz und endete bei Leifi in Cornau. Dort hatten wir die obere Etage reserviert und alle Teilnehmer konnten sich über Getränke und große Portionen bei kleinem Preis vergewissern. Erst als es bereits dunkel war, kehrten wir mit einem kleinen Kreis in den Wajemanns Kamp in Drebber zurück um in unserem Wohnzimmer noch ein wenig gesellig beisammen zu sitzen. Außerdem musste Andres Lichtmaschine ja noch verarztet werden – gut, das Wilfried Ellinger mal „Gelber Engel“ (beim ADAC) war.

Am nächsten Morgen wurde ich durch das Prasseln von Regen auf unserem Dach um halb sechs wach. Komischerweise ging mir sofort durch den Kopf, dass mein K70 jetzt nass wird (so sind Besitzer rostwilligen Blechs halt!). Im nächsten Moment fielen mir die armen Gäste in den Zelten auf dem Rasen in unserem Vorgarten ein. Doch der Regen beruhigte sich schnell wieder und zum Frühstück war längst wieder alles im grünen Bereich. Als wir zum Treffpunkt nach Barnstorf aufbrachen, lugte sogar die Sonne wieder durch die Wolken.

Erstaunlicherweise standen vor dem Autohaus Am Esch auch am letzten Morgen unseres Treffens immer noch fünfzehn K70-Fahrzeuge. Der erste Club-Vorsitzende Jörg Ballwanz überreichte als Dank an die Ausrichterfamilie Präsente. Wir übergaben die Organisation des nächstjährigen Treffens an Bernhard Kramer und seine Partnerin aus Delbrück bei Paderborn. Anschließend entschied sich die Gruppe für den Besuch des Moorlehrpfads in Goldenstedt. Viele verabschiedeten sich nun um die Heimfahrt anzutreten. Mit immer noch einundzwanzig Teilnehmern und sechs Fahrzeugen trafen wir beim Haus im Moor ein. Dank dieser Stärke wurde eigens die Moorbahn aktiviert. Mit ihr fuhren wir über eine Stunde über krumme Schienen durchs Moor – noch deutlich langsamer und rumpeliger als die Bahn in Bruchhausen-Vilsen am Anfang unseres Treffens. Die Lokführerin, die gleichzeitig auch Referentin war, erklärte den Fahrgästen einige interessante Fakten über das Moor.

Hinterher haben wir uns noch gut eine Stunde auf der Terrasse des Cafes im Moor bei Buchweizenpfannkuchen oder Kaffee und Kuchen aufgehalten. Anschließend haben sich bis auf Wilfried und Vroni sowie Joseph Bertrand alle auf den Heimweg begeben. Mit den Dreien sind wir schließlich zu uns nach Hause gefahren und haben das Treffen bei einigen Alster und Bier ausklingen lassen. Um Punkt 19.20 Uhr hat der letzte K70 den Wajemanns Kamp verlassen (unsere beiden stehen natürlich weiterhin in der Garage!).

 

Eine Stunde später war auch unsere Grundstückseinfahrt wieder aufgeräumt, Getränkekisten sortiert und Bänke und Tische zusammengeklappt. Ein schönes Treffen lag hinter uns.


Text: Andreas Kernke,
Fotos: Fototeam: Sandra, Mirco, Marcel, Leah, Christian Glatzel, Andreas und Olivia

Die Zeitungen über dieses Event:


21. Mai 2010

21. Mai 2010

26.Mai 2010

27. Mai 2010



Das Video zum Treffen:

Bilder vom Treffen
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