22. Internationales K 70-Treffen 2008 in der Lüneburger Heide

In der Lüneburger Heide waren unsere K70 ja schon mehrfach zu Jahrestreffen oder regionalen Treffen zu Gast.
Das Gebiet der Lüneburger Heide erstreckt sich vom südlichen Rand Hamburgs bis an den Vorharz, da nimmt es nicht Wunder, dass auch das diesjährige Treffen wieder reich an neuen Eindrücken war. Diese interessante Gegend lernt man nicht mal nebenher kennen. Die vielen Sehenswürdigkeiten, die abwechslungsreiche Natur und die geschichtsträchtigen Städte erschließen sich nicht bei wenigen Besuchen oder gar im Vorbeifahren. So hatten Manuela und Mario Thimm mit Hilfe von Arne Kunstmann ein sehr interessantes und großes K70-Treffen vorbereitet.

Am späten Sonnabendvormittag , dem 9.Mai, trafen nach und nach immer mehr K70 auf dem Parkplatz des „Snow-Dome“ in Bispingen ein. Die Organisatoren hatten einen großen Zeitraum von zwei Stunden für das Eintreffen vorgesehen, angesichts des Pfingstreiseverkehrs eine gute Entscheidung. In diesem Jahr waren trotz der rekordverdächtigen Treibstoffpreise besonders viele Reisende auf den Autobahnen unterwegs. Baustellen, Unfälle und die widerlichen Gaffer sorgten für Staus. Ursache dafür war sicher auch das über das gesamte Pfingstfest anhaltende Sommerwetter, das z.B. dem nahen Hamburger Hafengeburtstag 1,5 Millionen Besucher brachte, vor einem Jahr war es eine halbe Million weniger, weil das Wetter schlecht war.

Wer wollte, der konnte einen Blick in den „Snow-Dome“werfen. Die Halle bietet wetterunabhängigen Wintersport in Form von Skiabfahrten und Rodelvergnügen . Gleich nebenan lockte die „Ralf-Schuhmacher- Kartbahn“ und das unvergleichlich freundliche Schnellrestaurant mit dem großen goldenen "M".

Schon auf diesem Platz sammelten sich nicht weniger als siebzehn K70 aus den Niederlanden und allen Teilen Deutschlands.












Im Konvoi ging nun die Fahrt über die herrlichen Landstraßen der Lüneburger Heide zum „Heidekastell Iserhatsche“.

Der leicht exzentrische Eigentümer Uwe Schulz-Ebschbach hat sich rund um eine hölzerne Jagdvilla seinen Traum erfüllt: Barockgarten, Landschaftspark, eine Glasbläserei, ein Preußenpavillion und ein Café finden sich auf dem Gelände. Vieles davon kann man auch auf der Internetseite in Wort und Bild finden.



























Danach ging es direkt weiter zum alten Schafstall in der Nähe des Lopausees bei Amelinghausen. Amelinghausen dürfte vielen Besuchern als Geburtsort der Jenny Elvers-Elbertzhagen bekannt sein. Sie kam dort 1972 zur Welt. Mit 18 Jahren wurde sie Heidekönigin ihres Heimatortes.

Der alte Schafstall liegt am Waldrand, bietet überdachte und freie Sitzplätze, Grill und Schankanlage. Die hart gesottenen Teilnehmer nahmen dort in Zelten und Wohnwagen trotz der vielen Mücken Quartier.











Am ersten Abend gab es Spießbraten vom Grill, dazu viele Beilagen wie Brot, Salate und Gemüse.

Frisch gezapftes Bier stand ebenso wie "weiche Getränke" parat, auch "Eigenversorgung" wurde erfreulicherweise geduldet.












Der Sonntagmorgen begann zunächst mit der Würdigung des Geburtstages eines teilnehmenden Mitgliedes, bevor sich der Konvoi aus vielen K70 und wenigen Alltagswagen nach Lüneburg auf den Weg machte.

Dort erfuhren wir im Deutschen Salzmuseum viel über die Gewinnung und den Reichtum, den das Salz einst der inzwischen verschuldeten Stadt Lüneburg brachte. Auch über das Salzmuseum kann man im Internet einiges erfahren.

Nach dem Museumsbesuch schloss sich noch eine sehr interessante Stadtführung durch das wunderschöne und von Kriegsschäden verschont gebliebene Lüneburg an. Natürlich konnten auch hier "Kaffeetanten" und "Eisonkel" ihren Lastern frönen.









Über eine beschauliche Route ging es dann wieder zurück zum alten Schafstall. Dort gab es dann Nackensteaks, Putensteaks, Bratwurst, etc. So manches Lied wurde angestimmt, viele gute Gespräche geführt, fröhliche wie nachdenkliche, zum K70 und "über Gott und die Welt".













Am Montag wurde noch ein Spaziergang durch das Pietzmoor angeboten. So mancher Teilnehmer verlängerte auch wegen des schönen Wetters spontan seinen Aufenthalt in der Lüneburger Heide. Mehr zum Pietzmoor bei Schneverdingen kann man hierlesen.

Text: Hans-Ulrich Neumann
Fotos: Andreas Kernke, Hans-Ulrich Neumann

 

 

 





Bilder vom Treffen
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