K 70-Treffen am 14. und 15. September 2002 in Franeker / Holland

Gut organisiert konnte man dieses Treffen nennen. Das Ehepaar van Riesen und Serge van Donkelaar nebst Partnerin Anne hatten vor, auf und hinter holländischen Deichen fleißig recherchiert. So konnten sich die recht zahlreich Angereisten aus Norddeutschland, Luxemburg und Holland über zwei erstaunlich freundliche Tage mit den Autos im niederländischen Friesland unweit des Abschlussdamms über ein abwechselungsreiches Programm freuen.

Nach dem Zusammenfinden am Treffpunkt in Sexbierum startete der Tross zu einem lustigen Slalom. Auf der schmalen Strasse hinter dem Deich galt es, den frei herumlaufenden Schafen geschickt auszuweichen.





















Durch typisch holländische Orte fahrend erreichten wir schließlich einen großen Parkplatz in Franeker. Die Autos dort zurücklassend schlenderten wir nun eine Einkaufsstrasse (in der Mitte eine Gracht) entlang. Ziel war zunächst das hier beheimatete Planetarium des Eise Eisinga. Dieser im vorigen Jahrundert lebende Franeker Bürger hatte es seinerzeit zu beachtlichen Erkenntnissen im Bereich der Astronomie gebracht. Sehenswert ist auf jeden Fall die Deckenkonstruktion seines Schlafzimmers, in die er eine selbsterdachte unglaubliche "Uhr" verbaut hat.


Nach einem kleinen Stadtbummel ging es anschließend in ein ansässiges Restaurant, dass zwar recht gemütlich, aber leider preismäßig unangemessen war. Offensichtlich hatte man auch dort (wie zur Zeit häufig im Einzugsbereich des €uro) kurzerhand die Währungsbezeichnung gewechselt. Also wechselte man in ein anderes Lokal und ließ dort den Abend in gemütlicher und lustiger Runde ausklingen.







Der darauffolgende Sonntag machte seinem Namen alle Ehre. Es ließ sich nach dem Frühstück ein herrlicher Spaziergang auf dem Deich entlang machen. Die Nordsee war bis zum Horizont spiegelblank.









Natürlich durfte es auch bei diesem Treffen nicht an dem obligatorischen Griff unter die Motorhaube fehlen...irgendein Motor läuft immer unrund und bedarf der Hand eines Fachmanns.





Wieder reisefähig ging es vorbei an gardinenlosen Fenstern (auch typisch holländisch: auf Nachfrage hieß es, das sei eine Maßnahme für den Referent [Dorfpastor] - er schaue so hin und wieder nach dem Rechten).







Es folgte der Besuch eines ländlichen Museums. Dort wurde über die Spezialität der Uhlenlöcher (Öffnungen am Giebel der Höfe) berichtet und einheimisches Gebäck und Brot angeboten. Bald danach brachen die Weitgereisten zur Heimfahrt auf. Für uns (Familie Kernke) war dieses Treffen der erste Club-Einsatz unseres "Scheunenfundes" - einem 73er 90-PS K 70 L, den er absolut klaglos gemeistert hat.



Text und Bilder: Andreas Kernke

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