16. Internationales K 70-Treffen 2002 in Sundern-Wildewiese (Sauerland)
Das 16. Internationale K70-Treffen fand in diesem Jahr in Sundern-Wildewiese im Sauerland statt. Die ersten K70 Eigentümer waren mit ihren Fahrzeugen bereits am Freitag angereist und hatten ihre Quartiere in Sundern und Umgebung in Hotels und auf Campingplätzen bezogen.
Am Freitagabend wurde dann auch schon eine erste Rundfahrt mit mehreren K70 durch die nähere Umgebung gestartet.  Am Samstag trafen weitere Teilnehmer nach und nach auf dem Parkplatz ein und stellte ihre K70 in einer Reihe ab. Es gab in einer Skihütte Gulaschsuppe, anschließend Kaltgetränke, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen bis zum Abwinken bei stilechter Musik aus den 70ern. Die Kinder konnten ungestört auf dem Hof spielen, so daß dieser Nachmittag auch für sie genug Abwechslung bot. An den Kofferräumen der K70 fanden zwischenzeitlich immer wieder schwunghafte Handel mit K70-Teilen, Literatur und Modellen sowie Benzingespräche statt. Die Umgebung lockte viele Teilnehmer zu kurzen und längeren Spaziergängen. Der Abend stand dann im Zeichen des gemütlichen Beisammenseins.  Am Sonntag vormittag trafen sich dann über zwanzig K70 aus Luxemburg, den Niederlanden und allen Teilen Deutschlands zu der großen Sauerlandrundfahrt. Auch ein „Santana“ und ein Typ 3 „Langschnautzer“ (1600 TL) war mit von der Partie. Nachdem alle Teilnehmer gefrühstückt (z.T. auch am Auto) und zum Teil einige Runden im hoteleigenen Swimmingpool gedreht hatten, begann die von Harry und Lydia Thimm organisierte Rundfahrt.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es durch das hügelige Sauerland, Kurven und Steigungen forderten die K70  sowie das Können und die Disziplin aller Fahrer ein wenig, um die Kolonne beisammen zu halten, was dank der jahrelangen Übung der K70-Profis natürlich gelang. In einem 1974 stillgelegten Erzbergwerk hatten Harry und Lydia  für alle eine Besichtigung organisiert. Alle Teilnehmer bekamen einen blauen Kittel und einen weißen Helm, warum erfuhren wir spätestens, als der Zug in den Bahnhof einfuhr. Die für vier Personen ausgelegte Abteile maßen höchst einem auf einem Meter und die Sitzhöhe war um einiges geringer als im K70, so daß nicht nur die großgewachsenen unter den Fahrgästen Kontakt mit dem Dach bekamen. Nachdem alle eingestiegen waren, wurden die Gittertüren geschlossen und der Zug machte sich mit 15 km/h auf den rumpelnden, etwa 1,5 Kilometer langen Weg durch die Finsternis, alle 100 Meter waren die Entfernungsangaben zum Bahnhof im fahlen Schein einer Leuchtstofflampe zu lesen, neben den Gleisen stand teilweise das eingedrungene Wasser. Nach dem Verlassen des Zuges bekamen wir nach einem von uns lautstark zum Vortrag gebrachten "Glück Auf" eine interessante Führung durch das Bergwerk geboten, bekamen einen Eindruck von der Schwere der Arbeit unter Tage, den großen technischen und auch menschlichen Herausforderungen, wobei die Temperatur dort recht konstant um die 11°C pendelt. Die Stollen ließen es für einige Teilnehmer der Führung angeraten sein, sich etwas zu ducken, doch fiel so mancher Helm nach Berührung mit der Stollendecke vom Haupt seines Trägers. Nach der Führung brachte uns der Zug wieder an das Tageslicht, so mancher war froh es wiederzusehen. Obwohl wir nur kurz unter Tage waren, bekam man gerade an diesem schönen, sonnigen Tag einen Eindruck von der Blendung, die ein Kumpel hat, der ja eine ganze Schicht in dem Zwielicht der künstlichen Beleuchtung unter Tage verbringen mußte.
Nach diesem Erlebnis wurden die Reste des Kuchens vom Vortage, Getränke und auch Campingmöbel hervorgeholt, um eine gemütliche Kaffeepause zwischen den K70 vor der Weiterfahrt zu machen, natürlich gab es auch hier wieder Benzingespräche und kleine Defekte wurden an Ort und Stelle behoben. Während dieser Etappe hatten wir dann noch ein schönes Erlebnis, als für uns in einem Ort eine eigentlich schon für den Umzug eines Volksfest gesperrte Straße wieder freigegeben wurde. So fuhr die bunte K70-Kolonne durch die von Menschenmassen gesäumte Straße.
Die Fahrt wurde in weiteres Mal für eine vom Club bezahlte Stärkung in Form von Kaffee und Kakao sowie belegte Broten unterbrochen, bevor es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Fahrt ging, diesmal allerdings nicht im Konvoi. Dort trafen die Teilnehmer dann nach und nach wieder ein, um sich z.T. nach einer warmen Mahlzeit wieder zu einem gemütlichen Beisammensein zu treffen.   

Viele der K70 machten sich mit ihren Passagieren am Montag morgen bei strahlendem Sonnenschein wieder auf dem Heimweg, während diejenigen, die vor Ort blieben, eine eigens organisierte Kutschfahrt durch die nähere Umgebung genossen.  Wer dieses Treffen versäumt hat, sollte sich in jedem Fall schon mal Pfingsten 2003 vormerken, wenn das 17. Internationale K70-Treffen stattfinden, nach bisheriger Planung in Paderborn und Umgebung. 
Besucher unserer Internetseite haben sicher schon gelesen, daß unser große Webmaster für das Jahr 2004 plant, das 18. Internationale K70-Treffen auszurichten, wo und in welcher Form hat er aber noch nicht verraten, mehr wird es sicher zuerst unter www.K70-Club.de dazu geben.

(Bericht und Fotos:  Hans-Ulrich Neumann)
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